Content Creator?

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Dieses Wort "Content" bedeutet wörtlich übersetzt "Ersteller von Inhalten". Welcome in 2025!
Aber was meint das eigentlich, und wie gehe ich damit um – aus Sicht einer Freiberuflerin im Jahr 2025? Für mich ist ein Content Creator jemand, der Inhalte auf sozialen Medien oder zumindest öffentlich zu einem bestimmten oder mehreren Themen bereitstellt. Es gibt natürlich verschiedene Definitionen, aber für diesen Beitrag halten wir uns vorläufig an diese.
Warum interessiert mich das Thema so? Ganz einfach: Ich werbe selbst auf LinkedIn als Content Creatorin. Sprich, ich bin eine Content Creatorin. In der Vergangenheit hatte ich durch die Radio-AG, verschiedene Praktika und meine Arbeit als Freelancerin auf YouTube und im Tutoring zahlreiche Berührungspunkte mit diesem Thema. Da ich meinen Blog regelmäßig mit neuen Inhalten fülle, aktiv unterrichte und auch Podcasts oder Videos bearbeite, erstelle ich kontinuierlich Content!
Aus diesem Grund bezeichne ich mich gerne als Content Creatorin – mit unterschiedlichen Perspektiven. Mein Schwerpunkt lag bisher bei Entertainment und Wissensvermittlung. Zwei Bereiche, die sozial gesehen viel miteinander zu tun haben, aber theoretisch nicht übereinstimmen.
Mein Werdegang verlief nicht gradlinig. In Zeiten der Pandemie suchte ich nach etwas Neuem, zumal das Sozialleben kaum möglich war. Also stellte ich mich selbst vor die Kamera, um auszuprobieren und mich weiterzuentwickeln. Ich spreche in ein Mikro, sitze oder stehe vor der Kamera und bearbeite anschließend die fertigen Projekte mit Open-Source-Software. Eine Tätigkeit, die mich seit knapp drei Jahren auf Trab hält.
Für mich ist das eher ein Hobby, das aber viel mit beruflicher Eignung zu tun hat. Ich habe Selbstbewusstsein, Improvisation, Redegewandtheit und Editingskills erlernt – Fähigkeiten, die später im Berufsleben sehr nützlich sind.
Als Studentin hatte ich ohnehin viel um die Ohren. Einen reinen Bildungskanal habe ich nie erstellt, da ich schon durch Uni und Freelancing viele Inhalte produzierte. Stattdessen wagte ich mich in verschiedene Bereiche und probierte Neues aus. Ein mutiger Schritt, den ich bis heute nicht bereue. Ich wollte die andere Seite kennenlernen, fernab vom akademischen Alltag. Dank YouTube und freier Projekte ist mir das gelungen.
Wöchentlich neue Formate selbstständig zu entwickeln, bedeutete: Ideen finden, Geschichten erzählen und auf Engagement achten. Diese praktischen Erfahrungen haben mir gezeigt, was die Arbeit eines Content Creators wirklich ausmacht. Vor der Kamera zu stehen, nach intensiven Brainstormings zu neuen Themen, ist für viele Newcomer eine große Hürde. Es erfordert Selbstüberwindung, Respekt vor der eigenen Arbeit und klare Ziele.
Wie ich es angehe? Ich arbeite nach diesen Schritten:
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TOPIC: Worum soll es beim nächsten Mal gehen?
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BEZUG: Gibt es etwas Aktuelles aus der Nische, das ich einbeziehen kann?
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VORSTELLUNG: Erste Ideen zur Umsetzung
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THUMBNAIL: Worum geht es hauptsächlich?
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PARTS: Wie sieht das Video grob aus? Anfang, Schluss, Sequenzen?
Diese Vorüberlegungen helfen mir enorm bei der Planung. Und selbst wenn der gewünschte Effekt – zum Beispiel mehr Abonnenten – ausbleibt, heißt das nicht, dass der Content schlecht ist. Er trended vielleicht nur nicht, weil er nicht spezifisch genug ist. Nicht jedes Video kann eine Ausnahme sein oder etwas völlig Neues zeigen.
Am Ende geht es um den eigenen persönlichen Mehrwert. Ich freue mich, diese Kompetenzen in andere Projekte einzubringen. YouTube ist nicht mein Beruf, aber es bestätigt, dass ich Dinge erfolgreich umsetzen kann.
